Berlin –Ein YPOG-Team unter der Leitung von Martin Schaper hat Aignostics, ein Spin-off der Charité - Universitätsmedizin Berlin, das neuartige digitale Pathologielösungen mit "Explainable AI" für die pharmazeutische Forschung und Diagnostik entwickelt, beim Abschluss einer überzeichneten Serie-A-Finanzierungsrunde beraten. Wellington Partners führte die Runde an, zusammen mit den bestehenden Investoren Boehringer Ingelheim Venture Fund (BIVF), VC Fonds Technologie verwaltet von IBB Ventures und High-Tech Gründerfonds (HTGF). Der von Ascenion initiierte CARMA Fund beteiligte sich ebenfalls als neuer Investor.
Während Pathologen einzelne Gewebeproben hervorragend qualitativ interpretieren können, erfordert die tiefgreifende Analyse großer Datensätze den Einsatz der Künstlichen Intelligenz („KI“). Aignostics hat dies erkannt und fokussiert sich auf die Entwicklung modernster KI-Modelle für die detaillierte Analyse von Gewebeproben und zugehörigen Metadaten im Auftrag von Blue-Chip-Kunden aus der Pharma- und Bio-technologiebranche. Die KI-Modelle von Aignostics gehen weit über aktuelle Standardlösungen und etab-lierte Ansätze hinaus. Sie ermöglichen eine Beschleunigung der präklinischen und translationalen For-schung, indem sie das Verständnis der Biologie von Krankheiten und Wirkmechanismen verbessern. Au-ßerdem können neuartige Biomarker und Hinweise auf die Wirksamkeit von innovativen Arzneimittelkan-didaten identifiziert werden, die mit herkömmlichen Methoden der Mikroskopie nur schwer zu erfassen sind.
„Mit dieser neuen Finanzierungsrunde wollen wir unsere Präsenz und unser Team weiter ausbauen. Ins-besondere werden wir einen stärkeren Fokus auf den US-amerikanischen Markt legen, auf dem wir seit Anfang des Jahres aktiv sind“, erklärte Viktor Matyas, CEO und Mitgründer von Aignostics. „Durch die Beschleunigung der Investitionen in unsere Plattform und in regulatorische Exzellenz werden wir ab An-fang 2023 in der Lage sein, einen Entwicklungs- und Analyseprozess anzubieten, der mit „Good Clinical Practice“ (GCP) konform ist. Bald darauf werden wir erste KI-Modelle in frühphasigen klinischen Studien einsetzen können. Mittelfristig wollen wir auch für die Entwicklung von KI-gestützten Companion Diagnos-tics (CDx) weltweit ein starker Partner werden.“
Berater Aignostics:
Dr. Martin Schaper (Lead/Corporate, Transactions), Partner
Dr. Benedikt Flöter (Transactions, Litigation, IP/IT), Associated Partner
Pia Meven (Corporate, Transactions), Associate
Rosa Wizisla (Corporate, Transactions), Associate
Über Aignostics
Aignostics ist auf KI-gestützte Pathologie spezialisiert und kombiniert auf einzigartige Weise proprietäre Technologie, sein Netzwerk von Pathologen und umfassenden Zugang zu wichtigen Datenmodalitäten, um maßgeschneiderte KI-Modelle für seine globalen Pharma- und Biotech-Kunden zu entwickeln. Diese KI-Modelle können wertvolle Einblicke in die Krankheitsbiologie aus Gewebeproben liefern, wie z. B. neue Biomarker und Merkmale des Ansprechens auf Medikamente.
Aignostics startete offiziell 2018 im Digital Health Accelerator Programm des Berlin Institute of Health (BIH), basierend auf gemeinsamer Forschung der Charité – Universitätsmedizin Berlin, einer der größten Universitätskliniken Europas, unter der Leitung von Prof. Frederick Klauschen und der TU Berlin unter der Leitung von Prof. Klaus-Robert Müller. Anfang 2020 wurde Aignostics aus der Charité ausgegliedert. Bis heute hat Aignostics knapp 20 Millionen Euro von führenden VC-Investoren eingeworben und unterhält Büros in Berlin und Boston, USA.
www.aignostics.com
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