YPOG war in den vergangenen Wochen erneut bei einer Reihe transaktionsrechtlicher Mandate im Technologie‑, Climate‑Tech‑ und Industrieumfeld tätig und hat dabei unter anderem Hitachi Ventures, Kaiko Systems, SET Ventures, Dawn Capital, Novaco Invest sowie DeepIP umfassend beraten.
YPOG berät Hitachi Ventures bei Serie A-Finanzierungsrunde von ClearOps über 8,6 Millionen EUR
Berlin, 22. Mai 2026 – YPOG hat Hitachi Ventures erstmalig bei seiner Beteiligung an der Serie A-Finanzierungsrunde des Münchner Technologieunternehmens ClearOps umfassend rechtlich beraten. Die Runde über 8,6 Millionen EUR wurde von Hitachi Ventures angeführt, daneben beteiligten sich die Schoeller Group sowie die Barkawi Group.
ClearOps entwickelt eine KI-gestützte Plattform, die Hersteller, Händler, Servicepartner und Maschinen auf einer zentralen Infrastruktur vernetzt. Die Plattform unterstützt industrielle Service- und Ersatzteilprozesse durch intelligente Bedarfsplanung, Echtzeit-Koordination und zunehmend autonome Prozesssteuerung. Zu den Kunden zählen Industrieunternehmen wie AGCO, Jungheinrich, Terex und Lippert.
Mit dem neuen Kapital will ClearOps seine internationale Expansion vorantreiben, das Go-to-Market-Team ausbauen und die KI-basierten Automatisierungsfunktionen der Plattform weiterentwickeln.
Team
Dr. Benjamin Ullrich (Co-Lead, Transactions), Partner, Berlin
Jörg Schrade (Tax), Partner München
Dr. Emma Peters (Co-Lead, Transactions), Associated Partner, Berlin
Matthias Treude (IP/IT/Data Protection), Senior Associate, Hamburg
Dr. Jacob Schreiber (Tax), Senior Associate, München
Silke Ricken (Corporate), Associate, Berlin
YPOG berät Kaiko Systems GmbH bei Veräußerung an UniSea
Berlin, 4. Juni 2026 – YPOG hat die Kaiko Systems GmbH bei den steuerrechtlichen Aspekten der Veräußerung des Unternehmens an die norwegische UniSea AS beraten. Im Rahmen der Transaktion erwirbt UniSea 100% der Anteile an der in Berlin ansässigen Kaiko Systems GmbH, um gemeinsam eine international aufgestellte Schifffahrtstechnologie-Gruppe zu etablieren, die künftig mehr als 4.000 Schiffe weltweit mit Softwarelösungen betreut.
Kaiko Systems ist ein 2020 gegründetes, in Berlin ansässiges Technologieunternehmen, das eine KI-gestützte Plattform für Inspektions- und Wartungsprozesse in der Schifffahrt entwickelt. Die Lösungen von Kaiko Systems ermöglichen die strukturierte Erfassung manueller Inspektions- und Wartungsdaten an Bord und stellen Reedereien sowie Schiffsmanager:innen in Echtzeit auswertbare Informationen zur Verfügung. Zum Einsatz kommt die Software unter anderem bei der Vorbereitung auf SIRE-2.0-Inspektionen, Port-State-Control-Prüfungen sowie bei der Zustandsüberwachung von Schiffen und wird bereits auf mehr als 1.000 Schiffen genutzt.
Durch die Übernahme erweitert UniSea, ein norwegischer Spezialist für Flottenmanagement-Software, sein bestehendes Fleet Management System um KI-gestützte Frontline-Intelligence- und Pre-Inspection-Tools. Die kombinierte Unternehmensgruppe bündelt künftig Flottenmanagement-, Compliance- und Inspektionslösungen auf einer integrierten Plattform.
Team
Jörg Schrade (Tax), Partner, München
Dr. Jacob Schreiber (Tax), Senior Associate, München
YPOG berät SET Ventures bei 10 Millionen EUR Seed-Finanzierungsrunde von Climate-Tech-Startup GALVANY
Berlin, 9. Juni 2026 – YPOG hat den niederländischen Energy-Tech-Investor SET Ventures bei einer Seed-Finanzierungsrunde von GALVANY Energy GmbH beraten. Die Runde umfasst 10 Millionen EUR, Lead-Investor ist SET Ventures, Co-Lead ist der in Berlin ansässige Climate-Tech-Fonds AENU.
GALVANY ist eine in Berlin ansässige Wärmepumpenplattform, die eine End-to-End-Lösung für die Planung, Installation, den Betrieb und die Optimierung von Wärmepumpensystemen in Bestandsgebäuden anbietet. Das Climate-Tech-Startup fokussiert sich auf den Markt für Einfamilien- und Mehrfamilienhäuser und kombiniert digitale Prozesssteuerung mit einem Netzwerk spezialisierter Handwerksbetriebe. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte GALVANY einen Umsatz von 20,1 Millionen EUR und konnte diesen im Vergleich zum Vorjahr versiebenfachen; gleichzeitig schloss das Unternehmen das Jahr mit positivem EBIT ab.
Die neuen Mittel aus der Seed-Finanzierungsrunde sollen insbesondere für den weiteren Ausbau des Angebots, die Weiterentwicklung der KI-gestützten Energie- und Lastmanagementplattform sowie den Ausbau des bundesweiten Installations- und Partnernetzwerks eingesetzt werden.
Team
Dr. Adrian Haase (Lead, Transactions), Partner, Hamburg
Dr. Miriam Peer (Transactions), Associate, Hamburg
YPOG berät Dawn Capital bei 12 Millionen EUR Seed-Finanzierungsrunde in das Startup Cortea
Berlin, 16. Juni 2026 – YPOG hat den Lead-Investor Dawn Capital bei der 12 Millionen EUR Seed-Finanzierungsrunde von dem Startup Cortea beraten. Neben Dawn Capital beteiligten sich auch Cherry Ventures, Mosaic Ventures sowie mehrere Business Angels an der Runde. Die Mittel sollen den weiteren Ausbau der KI-basierten Plattform von Cortea und die internationale Expansion unterstützen.
Cortea ist ein in Berlin gegründetes, mit Büros in Berlin und London tätiges Startup, das eine KI-gestützte Qualitätsschicht für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften entwickelt. Das Unternehmen setzt sogenannte „Audit Quality Agents" ein, die Prüfungsberichte, Jahresabschlüsse und Arbeitspapiere vor der finalen Freigabe auf Inkonsistenzen, Lücken und potenzielle Fehlerquellen hin analysieren. Ziel von Cortea ist es, Wirtschaftsprüfer:innen zu ermöglichen, KI in ihren Prüfungsprozessen zu nutzen, ohne Einbußen bei Qualität, Professionalität und regulatorischer Konformität.
Mit der aktuellen Finanzierungsrunde will Cortea seine Technologie weiterentwickeln, zusätzliche Audit-Use-Cases abdecken und seine Audit Quality Agents bei weiteren mittelgroßen und großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften ausrollen.
Team
Dr. Benjamin Ullrich (Lead, Transactions), Partner, Berlin
Dr. Benedikt Flöter (IP/IT/Data Protection), Partner, Berlin
Anna Eickmeier (IP/IT/Data Protection), Associated Partner, Berlin
Charlotte Petrasch (IP/IT/Data Protection), Associate, Berlin
Silke Ricken (Corporate), Associate, Berlin
YPOG berät Novaco Invest bei Übernahme des polnischen Herstellers Tarasola
Berlin, 16. Juni 2026 – YPOG hat gemeinsam mit dem Warschauer Büro der Kanzlei Wolff Theiss die Novaco Invest, ein Unternehmen der Warema Group, bei der Übernahme des polnischen Herstellers Tarasola beraten. Im Rahmen der Transaktion erwirbt Novaco Invest sämtliche Anteile an Tarasola, einem auf Pergolen und Lamellendächer spezialisierten Unternehmen mit Sitz in Lublin, Polen. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden.
Tarasola ist ein in Lublin ansässiger Hersteller von Pergolen und Lamellendächern für den Einsatz im privaten und gewerblichen Bereich. Das Unternehmen zählt zu den führenden Anbietern von Premium-Pergolasystemen und Lamellendächern in Polen und ist in mehreren europäischen Märkten aktiv. Mit seinen modularen Systemen adressiert Tarasola die wachsende Nachfrage nach flexiblen Outdoor-Living-Lösungen und wettergeschützten Aufenthaltsbereichen und ergänzt damit das bestehende Produktportfolio der Warema Group um zusätzliche Marktsegmente und Preispunkte.
Mit der Übernahme erweitert die Warema Group ihr Markenportfolio im Bereich Sonnen‑ und Wetterschutz und stärkt zugleich ihre internationale Präsenz. Tarasola wird als eigenständige Marke und eigenständiges Unternehmen innerhalb der Warema Group fortgeführt. Über die Beteiligungsgesellschaft Novaco Invest sollen insbesondere Vertrieb, Produktentwicklung und Marktpräsenz von Tarasola gezielt weiterentwickelt.
Teams
YPOG
Dr. Benjamin Ullrich (Lead, Transactions), Partner, Berlin
Dr. Tim Schlösser (Transactions), Partner, Berlin
Dr. Oliver Junk (Transactions), Associated Partner, Berlin
Wolff Theiss
Anna Dabrowska, Partner
Bartosz Lewandowski, Counsel
Bartosz Kuras, Partner
YPOG berät DeepIP bei Übernahme von PatentMaker
Hamburg, 16. Juni 2026 – YPOG hat das französisch-amerikanische Legal Tech-Unternehmen DeepIP bei der Übernahme des deutschen Patentsoftware-Spezialisten PatentMaker beraten. Mit der Transaktion stärkt DeepIP seine Präsenz in der DACH-Region und baut seine Position als Anbieter einer KI-gestützten Plattform für den gesamten Patentlebenszyklus in Europa weiter aus.
DeepIP ist ein auf KI-basierte Patentsoftware spezialisiertes Legaltech mit Standorten in Paris und New York und fokussiert sich auf die Automatisierung und Unterstützung von Anwält:innen und IP-Teams entlang des gesamten Patentprozesses. Die Plattform adressiert insbesondere Kanzleien und Unternehmens-IP-Abteilungen und ermöglicht eine effizientere Bearbeitung von Patentanmeldungen, Recherche, Entwurf und Analyse.
PatentMaker ist ein in München ansässiger Spezialist für Patentsoftware, der eine KI-gestützte Lösung für Patent-Prozesse entwickelt hat, und vor allem von Patentanwält:innen und IP-Teams in Deutschland genutzt wird. Durch die Übernahme integriert DeepIP die von Praktiker:innen entwickelte Workflow-Lösung von PatentMaker in die bestehende DeepIP Plattform und schafft so ein Angebot, das den gesamten Patentlebenszyklus von der Erfassung der Erfindung über Recherche und Entwurf bis hin zu Anmeldung, Verfahren und Post-Grant-Arbeit abdeckt.
Mit der Transaktion baut DeepIP seine Marktpräsenz im DACH-Raum deutlich aus und etabliert eine eigene Präsenz in Deutschland mit einem Standort in München. Die gebündelte Plattform soll einen neuen Standard für KI-gestützte Patent-Workflows in Europa setzen und die Digitalisierung sowie Skalierung der Patentpraxis für Kanzleien und Unternehmen vorantreiben.
Team
Dr. Adrian Haase (Lead, Transactions), Partner, Hamburg
Dr. Miriam Peer (Transactions), Associate, Hamburg
Benjamin Müller (Transactions), Senior Associate, Berlin
Jörg Schrade (Tax), Partner, München
Dr. Jacob Schreiber (Tax), Senior Associate, München
Dr. Lutz Schreiber (IP/IT/Data Protection), Partner, Hamburg
Dr. Florian Wittner (IP/IT/Data Protection), Associate, Hamburg